Horse Agililty Kurs

Jennifer Kunz:
„Gestern Nachmittag nahm ich mit meinem Pferd an einem Horse Agility Kurs teil. Lovi machte seinen Job super und hatte jede Menge Spass dabei. Danke Daniela für die Organisation des Kurses!“

Osteopathischer Pferdetherapeut nach Welter-Böller

Jennifer Kunz: „Morgen starte ich die Ausbildung zum osteopathischen Pferdetherapeut nach Welter-Böller. Es war schon immer mein Traum mit Pferden zu arbeiten. Leider musste ich mir selbst eingestehen, dass ich mich in den letzten Jahren zu wenig mit der Theorie bezüglich der ganzen Reiterei befasst habe. Nachdem ich gezwungen wurde, das Turnierreiten stillzulegen und daraufhin Gerd Heuschmann kennenlernte, merkte ich, dass ich mich tiefgründiger mit dem Thema Dressur befassen muss. Schliesslich war und ist das Dressurreiten meine grosse Leidenschaft. Doch lange war mir nicht bewusst, was Dressur genau bedeutet. Ich las in den vergangenen Monaten sehr viele Bücher von verschiedenen Autoren, welche mir immer mehr die Augen öffneten. Vor zwei Jahren nahm ich regelmässig an Dressurturnieren teil und glaubte durch meine Klassierungen erfolgreich zu sein. Doch wenn ich heute zurückblicke, möchte ich keinesfalls mehr so reiten wie damals. Ich wundere mich auch nicht mehr, weshalb ich immer wieder an verschiedensten Stellen stand und nicht weiterkam. Vielleicht musste ich diese Erfahrungen machen, damit ich bereit war, nochmals von ganz vorne zu beginnen. Ich habe tolle Menschen kennengelernt, die mich und mein Pferd nun auf diesem Weg begleiten und unterstützen. Ich bin begeistert, wie sich Mister Lover durch die klassische Reitweise verändert hat und wie viel jetzt plötzlich funktioniert ganz ohne Zwang und Druck. Ich bin meinem Pferd für alles dankbar – er ist und bleibt der beste Lehrmeister und Freund, den man sich wünschen kann. Nun ist es an der Zeit mir noch mehr Wissen rund um die Anatomie anzueignen, um später vielleicht Pferden helfen zu können. Ich freue mich sehr auf diese intensive, lehrreiche und spannende Ausbildung.“

Headshaking – die Hoffnung stirbt zuletzt!

Vor ein bisschen mehr als einem Jahr mussten wir die Turniersaison frühzeitig aufgrund stark auftretenden Headshakings bei Mister Lover beenden. Es war keine einfache Zeit für mich – schliesslich hörte ich immer wieder Geschichten von Headshakern, die angsteinflössend waren. Dennoch ist es nicht meine Art einfach so aufzugeben. Ich wurde somit gezwungen mich mit dem Thema tiefgründiger zu beschäftigen. Leider verschlimmerte sich das Headshaking laufend. Zu Beginn trat es nur im Freien auf, später dann aber auch in der Halle. Irgendwann stoss ich auf das Buch „Headshaking – Erkennen und behandeln“ von Birgit Beckert-Schäfer und nahm mit der Autorin Kontakt auf. Aufgrund ihrer ausführlichen Beratung haben wir einen Therapieplan erstellt. Mister Lover erhielt sowohl homöopathische Mittel als auch mehrere Behandlungen aus der Alternativmedizin / Osteopathie von Andrea Furrer. Schnell zeigten sich Verbesserungen. Das Reiten in der Halle war wieder ohne Netz möglich. Beim Ausreiten mit Fliegenmaske blieben wir ebenfalls Headshakingfrei (auch das war nicht immer selbstverständlich). Gestern habe ich dann seit langer Zeit versucht mein Pferd ohne Netz auf dem Sandplatz zu arbeiten – das Resultat war unglaublich: Mister Lover lief trotz starker Sonneneinwirkung und lästigen Viechern ohne Headshaking. Das dies überhaupt noch möglich ist, hätte ich vor einem Jahr nicht geglaubt. Möglicherweise wird es Rückschläge geben, dennoch bin ich heute überzeugt, dass die Symptome gelindert werden können. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Menschen bedanken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.